Pulversintern: Erklärung

 

Axis erklärt in wenigen Worten die Technologie des Pulversinterns.

Axis verwendet Sintern: ein idealer Prozess für technische Modelle!

Das Pulversintern ist eine Methode zur Herstellung von Prototypen durch additive Fertigung, genau wie die Stereolithographie. Das Prinzip dieser Technologie besteht darin, das Polyamidpulver zu polymerisieren, um es dank einer 3D-Datei oder eines digitalisierten Modells in aufeinanderfolgenden Schichten von 0,10 mm zu verfestigen.

Die verschiedenen Schritte dieses Herstellungsprozesses werden im Folgenden näher erläutert.

 Wie funktioniert das?

 Um ein Teil durch Pulversinterungstechnik zu erhalten, sind mehrere Schritte erforderlich:

- Vorbereitung:

  • Zunächst ist es wichtig, eine 3D-Datei dank 3D-Konstruktionssoftware im .STEP- oder .STL-Format zu haben.
  • Diese Feile wird dann von uns in dünne Scheiben von 0,10 mm bearbeitet und geschnitten.

- Aufbau:

  • Diese Informationen werden an die Produktionsmaschine übermittelt. Diese Sintermaschine besteht aus einem Pilotcomputer, zwei Pulverbehältern, einer Plattform, einer Linse und einem Laser. Die Konstruktion des Stücks beginnt mit der Plattform in der oberen Position, bündig mit der Konstruktionsoberfläche der Maschine.
  • Je nach verwendeter Maschine wird eine Pulverdicke mit einer Walze oder einem Arm auf der Plattform abgelegt.
  • Sobald die Maschine geschlossen ist, erwärmt sie sich auf eine bestimmte Temperatur im Cockpit der Konstruktion.
  • Sobald diese Temperatur erreicht ist, startet der Laser, kreuzt die Linse und bewegt sich gemäß der vom Pilotcomputer berechneten Flugbahn, um die Konturen des Raums zu verfolgen.
  • In Kontakt mit dem Laser wird das Pulver kompakt und geschweißt, da die Wärme an dieser genauen Stelle erhöht wird, um den Schmelzpunkt zu erreichen und das Material zu sintern.
  • Die Plattform fällt um 0,10 mm ab, darauf wird eine neue Pulverschicht aufgebracht.
  • Die verschiedenen Stufen folgen aufeinander: Der Laser klopft auf das Pulver, um es zu härten, die Plattform geht herunter, die Walze oder der Arm lagern eine gleichmäßige Pulverschicht ab usw.
  • Sobald alle aufeinanderfolgenden Schichten hergestellt wurden, sinkt die Temperatur in der Kabine wieder ab und die gesamte Produktion kann zugänglich sein.

- Finishing:

  • Der Fertigungskuchen sieht dann aus wie ein Pulverwürfel.
  • Dann wird es auf ein Sieb gelegt und so gekühlt, dass sein Herz nicht zu heiß ist, um die Gefahr einer Verformung der Teile zu vermeiden.
  • Wie bei archäologischen Ausgrabungen kommen wir mit Bürsten und Werkzeugen dazu, Prototypen in der Mitte des Pulvers herzustellen.
  • Die Stücke werden dann pulverisiert, geschliffen, … um eventuell noch vorhandenes überschüssiges Pulver zu entfernen.

Erklärung im Bild

 https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=T5AWF3SWrjE